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Aufenthalt in Béziers

Im Menü links finden Sie im Reiseführer Informationen über Hotels und Restaurants in Béziers sowie zu Campingplätzen in der Umgebung.

Plateau des Poètes
 
Dieser Garten, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden ist, verdankt seinen Namen einem Mönch aus Béziers, der im 13. Jahrhundert gelebt hat, Maffre Ermengaud, dessen „Bréviaire d’amour“ nicht weniger als 34.000 Verse in romanischer Sprache umfasst...Während der Amtszeit des Bürgermeisters Auguste Fabrégat wurde Mitte des 19. Jahrhunderts die Errichtung des Parks „Plateau des Poètes“ beschlossen.
 
Der Park sollte dazu dienen, einen schönen und sanften Abschluss für das südliche Ende der Allées Paul-Riquet zu finden und die Verbindung zwischen dem 1857 fertig gestellten Bahnhof und dem Theater am Ende der Alleen, das 1844 eingeweiht wurde, herzustellen.
Auguste Fabrégat wandte sich an einen der Brüder Bühler, nämlich an Eugène, der auch den Parc de la Tête d’Or in Lyon und den Square Planchon in Montpellier geplant und entworfen hatte.
1867 fand in Béziers die prunkvolle Einweihung und Öffnung des brandneuen Plateau des Poètes für die Öffentlichkeit statt, ein so genannter „englischer“ Garten, in dem Bühler seiner Phantasie freien Lauf gelassen hat : ein Ort, an dem es keine geraden Linien gibt, genau geplante Pflanzenkompositionen, massive Felsblöcke, die so aufgestellt wurden, dass offenere Plätze geschickt ins Licht gerückt oder versteckt werden...sogar ein „grünes Theater“ gibt es. Bäume, Sträucher, Blumen und Pflanzen aus allen Teilen der Erde erstrecken sich über die 50.000 m2 große Fläche des Parks. In den folgenden Jahrzehnten wurden Skulpturen des Bildhauers Injalbert aus Béziers im Park aufgestellt: der Brunnen „Fontaine du Titan“, die Büsten verschiedener Dichter, das Kind mit dem Fisch, das Totendenkmal,...genau das entspannende Erlebnis für eine Reise in Frankreich!

Geführte Besichtigungen, Auskunft:
Fremdenverkehrsamt, 04 67 76 84 00
Die Gärten sind rund um die Uhr und das ganze Jahr über geöffnet.
 

Jardins de la Plantade
 
Am Ufer des Orb und unterhalb des Hügels Saint-Nazaire steht der Park „Jardins de la Plantade“ auf einer Plantage, die der Familie Cordier gehört (Architekt der Mühle und des Systems, das die Oberstadt mit dem Wasser des Orb versorgt). 1938 wurde der Garten in einen öffentlich zugänglichen Park umgestaltet, die Besucher können einen sehr angenehmen Spaziergang entlang des Orb-Ufers genießen.

Avenue Valentin Duc


 

 
Jardin des Evêques

 
In einer Nische, fast versteckt unterhalb des Klosters und der Kathedrale diente dieser Garten als „Hafen“ der Bischöfe. Die Wohnungen, die heute vom Justizpalast genutzt werden, führten über eine hübsche Steintreppe mit einem schönen Geländer aus geschmiedetem Eisen direkt in diese Parterre „à la francaise“, auch „Pflanzenverzierung“ genannt.

Der terrassenförmig angelegte Garten führt hinunter auf einen mit großen Bäumen bepflanzten Vorplatz, von der Balustrade aus hat man eine einzigartige Aussicht auf das Orbtal, die Pyrenäen und das Mittelmeer.

Plan des Albigeois
 
 
 


Villa Antonine

 
Der Sommersitz des Bildhauers Antonin Injalbert aus Béziers ist von einem herrlichen, blühenden Garten umgeben, wo Skizzen der Skulpturen des Künstlers sich hinter Bäumen, Sträuchern und Blumenbeeten verstecken oder dort besonders zur Geltung kommen. Ein angenehmer, erfrischender Spaziergang führt die Schritte der Besucher durch die Gärten der Villa Antonine. Eine äußerst angenehme Art seine Ferien in Frankreich zu verbringen.

Place Injalbert
 
 


Alter Friedhof

(Cimetière Vieux)
 
Der 1812 an der Nordgrenze des Hügels Saint-Nazaire erbaute Friedhof, der durch seine Befestigungsmauer und seine große Fläche (48 593 m2) als Festung dient, wurde 1863 vergrößert. Wie jeder mediterrane Friedhof, der etwas auf sich hält, ist auch dieser Friedhof mit Zypern bepflanzt, die so alt sind wie der Friedhof selbst, oder zumindest fast genauso alt, vor allem dient der Friedhof als wahres Freiluftmuseum, denn viele Gräber und Mausoleen sind mit phantastischen Statuen geschmückt, die von Jean-Antoine Injalbert, Jean Magrou, Jacques Villeneuve und Louis Paul stammen. Man flaniert dort zwischen Lauben, Alkoven und all diesen beachtlichen Statuen. Und vergessen Sie bitte beim Vorbeigehen nicht, Notre Dame du Moucadou zumindest einen kurzen Besuch abzustatten. Bei den Einwohnern von Béziers gilt sie als Glücksbringerin, vorausgesetzt, man überreicht ihr als Opfer ein Taschentuch...

Avenue du Cimetière Vieux