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Aufenthalt in Béziers

Im Menü links finden Sie im Reiseführer Informationen über Hotels und Restaurants in Béziers sowie zu Campingplätzen in der Umgebung.

Die Schmuckstücke der Region von Béziers... 

Entdecken Sie die Geschichte von Béziers während Ihrer Familienferien. Frankreich bietet zahlreiche geschichtsträchtige Regionen – kommen Sie und entdecken Sie diese wunderschöne, interessante Stadt mit ihren zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten.

Saint-Nazaire

 

Das heutige Bauwerk, das von manchen Besuchern auch „das Schloss“ genannt wird, wenn sie es von der Kanalbrücke aus entdecken, stammt aus dem 13. und 15. Jahrhundert. Die ehemalige Kathedrale im romanischen Stil, die 1130 von Maître Gervais entworfen und erbaut wurde, ist während der Eroberung von Béziers, als die Stadt von den Kreuzzüglern am 22. Juli 1209 in Brand gesteckt wurde, „wie eine Granate“ explodiert.
    
Die ursprüngliche Kirche wird ab dem 8. Jahrhundert in den Büchern erwähnt. Die Kathedrale Saint-Nazaire im gotischen Stil ist typisch für die Stilrichtung, die auch als „Mittelmeergotik“ bezeichnet wird. Sie ist mit einem Kreuzgang, Gebäuden des ehemaligen Bistums (heute Justizpalast) und bepflanzten bischöflichen Gärten versehen, die „à la française“ verziert wurden...
 


La Madeleine

Diese ganz weiße (aus Meereskalk erbaute) Kirche steht am Rand des gleichnamigen Platzes „La Madeleine“, gesäumt von in Töpfen gepflanzten Olivenbäumen und rosa Lavendel. Diese ehemalige Kirche der Vicomtes (der Familie Trencavel) entstand im 10., 11. und 14. Jahrhundert. Ihr Glockenturm, das zugleich lichtdurchflutete und dunkle Kirchenschiff erinnern noch heute an die blutigen Ereignisse in der düsteren Zeit der Katharer... Hier rief der päpstliche Gesandte am 22. Juli 1209 aus, als er von den Kreuzrittern gefragt wurde, wie sie die Katharer von der Bevölkerung von Béziers unterscheiden sollten „Tötet Sie alle, Gott wird die Seinen erkennen“.
Ein Frankreich-Urlaub mit Kirchengeschichte. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Place de la Madeleine.


Die alte Brücke 
(Le Pont Roman)

Sie hält seit 1134 den schrecklichen Fluten des Orb stand. Und sie war Zeitzeugin der Eroberung und Plünderung von Béziers im Juli 1209. Durch die gewölbte Form wurde die Brücke im Laufe der Jahrhunderte besonders stark ausgehöhlt...aber ihre Pfeiler stehen immer noch fest und sicher auf dem Grund des Flusses.
Avenue du Pont Vieux.   



Das gallorömische Amphitheater

Das Amphitheater entstand im 1. Jahrhundert nach Christus. Obgleich das Theater mitten in einem Viertel liegt, das seit damals ständig weiter gewachsen ist, lässt es seit der Renovierung im Jahr 1992 wieder die Stufen seiner Glanzzeit erkennen, ebenso einen Teil der internen Struktur.
Tourismus ist auch Geschichtstourismus in Frankreich. Stadt und Region sind der damit verbundenen Verantwortung bewusst.    
Das Amphitheater wurde vom 10. bis 15. Jahrhundert in einen Steinbruch umfunktioniert und zugeschüttet.
Rue du Moulin à huile, Besichtigung nach Voranmeldung
 

Das Theater

Dieses 1842 erbaute und 1844 eingeweihte Gebäude liegt an einem Ende der Allées Paul-Riquet. Es wurde von der Architektin Isabelle entworfen, mit Skulpturen von David d’Angers geschmückt und die Bronzetüren sind das Werk von Hardouin. Im Innenraum des Theaters von Béziers finden 600 Gäste Platz. Das Holzdekor ist in „italienischen Bonbonfarben“ gestrichen.
Allées Paul-Riquet.



Rathaus

  
Das Bauwerk in seinem heutigen Aussehen entstand im Jahr 1729. Aber das Rathaus von Béziers ist ein altes, sehr altes Gebäude, das bereits mit dem Setzen des ersten Steins dazu bestimmt war, als Gemeindehaus zu dienen. Denn das Gebäude wurde im Mittelalter von den Konsuln von Béziers an dem Standort errichtet, an dem auch schon das alte, von den Römern erbaute Forum gestanden hatte.
  



Das romanische Haus

(La maison romane)
  
Das romanische Haus führt auf die place Pépézuc neben dem Rathaus, es liegt direkt hinter der Statue des Helden von Béziers. Dieses Haus, das zum Großteil bereits im 12. Jahrhundert entstand, verfügt über hübsche Doppelfenster und eine fantastische Garderobe im ersten Stock.
Place Pépézuc
    

Alter Friedhof
(Cimetière Vieux)
 
Der 1812 an der Nordgrenze des Hügels Saint-Nazaire erbaute Friedhof, der durch seine Befestigungsmauer und seine große Fläche (48 593 m2) als Festung dient, wurde 1863 vergrößert. Wie jeder mediterrane Friedhof, der etwas auf sich hält, ist auch dieser Friedhof mit Zypern bepflanzt, die so alt sind wie der Friedhof selbst, oder zumindest fast genauso alt, vor allem dient der Friedhof als wahres Freiluftmuseum, denn viele Gräber und Mausoleen sind mit phantastischen Statuen geschmückt, die von Jean-Antoine Injalbert, Jean Magrou, Jacques Villeneuve und Louis Paul stammen. Man flaniert dort zwischen Lauben, Alkoven und all diesen beachtlichen Statuen. Und vergessen Sie bitte beim Vorbeigehen nicht, Notre Dame du Moucadou zumindest einen kurzen Besuch abzustatten. Bei den Einwohnern von Béziers gilt sie als Glücksbringerin, vorausgesetzt, man überreicht ihr als Opfer ein Taschentuch...
Avenue du Cimetière Vieux


In aller Ruhe entdecken



Die Markthallen
  
Sie wurden innerhalb von zwei Jahren erbaut und 1891 eingeweiht, der Bau orientierte sich am Vorbild des „Pavillon Baltard“ in Paris. Das Gebäude steht am ehemaligen Standort der Kirche Saint-Félix und eines Armenfriedhofs aus dem Mittelalter. Die Markthallen überzeugen die Besucher sowohl durch ihr Aussehen...als auch durch die vielen guten Sachen, die man unter ihren Dächern findet. 
  

Cordier-Mühle
(Moulin Cordier)
  
Die Mühle, die an den Ufern des Orb steht, wurde von Cordier, einem Einwohner von Béziers, erbaut. Dieser „Sohn des Volkes“, geboren in Alexandrien und gestorben in Paris, war Autodidakt. Sein besonderer Geniestreich bestand darin, eine Mühle, die seinen Namen tragen sollte, zu bauen, und diese mit einer Dampfmaschine und einem Wasserbeförderungssystem zu versehen, um – endlich - auch die Oberstadt von Béziers mit Wasser zu versorgen. Dies geschah im September 1827. Eine Statue von Cordier steht heute auf dem Alten Friedhof.
Avenue valentin Duc (Besichtigung nur von außen)   
 


Die Arenen

  
In den heutigen Arenen von Béziers, die 1897 eingeweiht wurden, wechselten sich Stierkämpfe mit Opernaufführungen ab. Camille Saint-Saëns und El Cordobes warensowohl vom Stierkampf als auch von der lyrischen Kunst begeistert. Das Bauwerk aus Ziegeln und Steinen hat eine außerordentliche Akustik, die Stufen sind so beschaffen, dass das Publikum so nahe als möglich an den eigentlichen Schauplatz in der Arena heranrückt...
    
In der Welt des Stierkampfs gehört die „Plaza des toros“ von Béziers zu den sieben wichtigsten Plätzen Frankreichs, ein Ruf, der während eines besonders berühmten Stierkampfs am 29. Mai 1921 entstanden und seit diesem Tag erhalten geblieben ist. Diese Besichtigung sollten Sie auf keinen Fall versäumen!
Avenue Claparède


St Aphrodise

Sie wurde auf einer großen Totenstadt errichtet, die teilweise aus dem 3. Jahrhundert stammt (davon zeugt noch heute ein Sarkophag aus dieser Zeit, der als Taufbecken genutzt wird). Eine präromanische Basilika, die in der Gotik umgebaut wurde, gewidmet dem Evangelisator der Stadt, Aphrodise. Die Kirche, die man noch heute bewundern kann, entstand zum Großteil im 10., 11. und 14./15. Jahrhundert. In einer ihrer Kapellen finden noch heute Gottesdienste statt. Die Kirche selbst ist jedoch wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.
Place Saint-Aphrodise.
    


Saint-Jacques

Das Bauwerk wurde erstmals 962 erwähnt, als unter seinen Fliesen der Vicomte von Béziers, Raimond III begraben wurde. Die Kirche entstand größtenteils im 12. Jahrhundert: Apsis aus einem halbkuppelförmigen Gewölbe, Kopfende mit 5 Mauerflächen...Saint-Jacques überrascht auch durch die außergewöhnliche Spitze aus Steinen am Kopfende und ihr Tympanum, das den majestätischen Christus umgeben von den vier Evangelisten darstellt.    

Die Kirche diente auch als Sitz einer Abtei von Augustiner-Domherren. Heute ist sie von einem Garten umgeben, der auf den ehemaligen Stadtmauern von Béziers gepflanzt ist, von dort aus hat man eine schöne Aussicht auf die Umgebung und auf das Kopfteil der Kirche.
Plan Saint-Jacques
 

Kirche « des Pénitents Bleus »

Diese 1423 erbaute Kirche verfügt über ein einzigartiges Kirchenschiff und Seitenkapellen, die in die Stützmauern der Kirche gegraben wurden – ein typisches Merkmal der „südländischen Gotik“. Die Kapelle liegt im Herzen des gallorömischen und mittelalterlichen Teils von Béziers in einer der von den Einwohnern von Béziers am stärksten frequentierten Fußgängerzonen. Das im Stil der „Flammengotik“ erbaute Portal aus dem 16. Jahrhundert lenkt die Blicke der Besucher auf sich.